By SounderBruce (Own work) [CC BY-SA 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0)], via Wikimedia Commons

Diese Woche in der Presseschau: Otto verkauft Möbel mit Augmented Reality, Flaconi schludert in der Usability, Walmart will mehr Vertrauen beim Online-Lebensmittelkauf schaffen und Zappos motiviert seine Kunden.

– CUSTOMER EXPERIENCE –

Otto: Otto.de hat während der Einrichtungsmesse IMM in Köln diverse neue Tools vorgestellt, die das Shopping-Erlebnis dank Augmented und Virtual Reality verbessern sollen. Dazu gehört beispielsweise eine Augmented-Reality-App für Smartphones und Tablets, über die potenzielle neue Möbelstücke in den eigenen vier Wänden testweise platziert werden können. >>>Onlinehaendler-News.de

Flaconi: Wie ist es um die Usability bei der Online-Parfümerie bestellt? Vor allem bei der Barrierefreiheit und im Designkonzept ist noch Luft nach oben. >>>wuv.de

Hermes: Der Paketdienst hat seine App um eine wirklich praktische Funktion erweitert. Mittels Augmented Reality können iPhone-Nutzer das Produkt, das sie verschicken wollen, erfassen. Die Hermes-App ermittelt dann die notwendige Paketgröße und das zu zahlende Porto. Auch der Paketschein kann automatisch produziert werden. >>>Pressemitteilung

Amazon: Die Probleme scheinen behoben: Ab Montag können Verbraucher in Seattle im ersten Amazon-Supermarkt ohne Kassen einkaufen. Dazu müssen die Kunden eine „Amazon-Go“-App herunterladen und das Telefon an eine Schranke am Eingang halten. Anschließend können sie ihre Waren direkt in die Einkaufstasche legen und dann das Geschäft verlassen, indem sie ihre App wiederum an die Schranke halten. Der Betrag wird von ihrem Amazon-Konto abgebucht. Dutzende von Kameras und Regalböden mit Waagen sollen dafür sorgen, dass die eingesteckte Ware auch ordnungsgemäß abgerechnet wird. >>>Wiwo.de

Walmart: Der US-Einzelhandelsriese hat ein Patent namens „Fresh Online Experience“ angemeldet. Kunden sollen frische Lebensmittel über das Internet sehen und bestätigen können. Ein visueller Stempel stellt dann sicher, dass die Kunden auch tatsächlich das bekommen, was sie vorher gesehen haben. >>>Supermarket News

Walmart: Während Amazon den kassenlosen Supermarkt erprobt, setzt Konkurrent Walmart auf Self-Service mit dem Smartphone. In 120 Märkten der USA sollen Kunden das Checkout-Verfahren „Mobile Express Scan & Go“ nutzen können und ihre gekauften Produkte über ihr Smartphone selbst abrechnen. >>>Lebensmittel Zeitung (für Abonnenten)

Zappos: Auch das ist Customer Experience: Die Amazon-Tochter hat mit „Zappos Running“ ein Vertical gelauncht, das neben inspirierenden Videos mit bekannten Läufern und Trainern und Experten-Tipps auch ein kostenloses 30-Tage-Motivationstraining offeriert. Dazu gehören auch tägliche Anrufe. Mit der Seite will Zappos die Loyalität seiner Kunden weiter stärken. >>>MediaPost Communications

StubHub: Rechtzeitig vor Beginn des „SuperBowl“ launcht die Ticketing-Plattform ein Augmented-Reality-Feature, mit dem Kunden das Stadium virtuell begutachten können. Damit sollen Ticket-Käufer ihren Besuch besser planen können. >>>Mashable.com

– BACKGROUND –

Google: Im Juli ist es soweit: Wie Google in einem Blog-Posting bekannt gibt, will das Unternehmen ab dem Sommer 2018 Ladezeiten mobiler Websites als Ranking-Faktor berücksichtigen. Doch um keine Panik aufkommen zu lassen, wiegelt der Suchmaschinen-Riese gleich ab: Das „Speed Update“ soll nämlich nur diejenigen mobilen Seiten abstrafen, die zu den langsamsten der langsamen zählen und demzufolge nur einen kleinen Bruchteil von Anfragen betreffen. >>>Kontakter.de

Kaufentscheidung: Demografische Faktoren geben unzureichende Informationen darüber, warum und wie Menschen Kaufentscheidungen treffen. KPMG zeigt neue Wege auf, um die Antriebsfaktoren der Konsumenten umfangreich zu analysieren. >>>Logistik Express

Online-Checkout: Viele Kunden haben Produkte im Warenkorb, springen aber im letzten Augenblick ab und kaufen doch nicht. Eine Studie zeigt, woran das liegen kann. >>>Gründerszene.de

Website-Ästhetik: Der wichtigste Attraktor einer Website sind ihre Inhalte. Doch kann eine optimale Ästhetik nicht nur die Attraktivität, sondern auch die Glaubwürdigkeit erhöhen. Möglicherweise kann eine hohe Ästhetik den Rezipienten darüber hinaus für eine eher schwierige Benutzerfreundlichkeit „entschädigen“. Dr. Meinald T. Thielsch hat die Ästhetik von Websites wissenschaftlich untersucht. >>>Pressemitteilung