(Credit: Deutsche Bank)

Diese Woche in der Presseschau: Amazon plant stationäre Läden in Deutschland, Conrad vermietet jetzt auch Produkte, Zara setzt auf Click & Collect und Same Day Delivery, die Deutsche Bank lässt Kunden von Robotern beraten u.v.m.

– CUSTOMER EXPERIENCE –

Amazon: Der E-Commerce-Riese will auch in Deutschland stationäre Läden eröffnen. Der Kunde liebe die Vielfalt online und im klassischen Handel, sagt Amazon-Chef Ralf Kleber unerwartet deutlich. „Und wir werden uns nie dem verschließen, was der Kunde will.“ >>>WAZ.de

Conrad: „Mieten per Mausklick“: Unter diesem Motto bietet nun auch Conrad Electronic an, dass Verbraucher im Online-Shop des Multichannel-Händlers erstmals ausgewählte Produkte ausleihen können – und nicht mehr klassisch kaufen müssen. Ansprechen soll der neue Service demnach „Trendsetter, Technik-Freaks und Umweltbewusste“, die keinen Technik-Trend verpassen oder ein neues Gadget einfach einmal ausprobieren möchten. Interessant dabei: Bei der Abwicklung vertraut Conrad auf einen prominenten Partner, mit dem Konkurrenten wie die MediaMarktSaturn-Gruppe kooperieren. >>>Neuhandeln.de

Otto Now: Multimedia- und Haushaltsgeräte sind die Renner beim Mietservice der Otto Group. Mehrere tausend Kunden probierten das neue Angebot aus, das genau vor einem Jahr gestartet ist. Der Onlinehändler Otto ist mit dem bisherigen Testlauf zufrieden. >>>Lead Digital

Deutsche Bank: Als erste hiesige Filialbank startet die Deutsche Bank einen digitalen Vermögensverwalter und setzt dabei auf das Wissen ihrer Kapitalmarktanalysten. Billig wird die Beratung für die Kunden allerdings nicht. >>>Handelsblatt.com

Zalando: Der Modeversender tauscht künftig gut erhaltene alte Kleidung seiner Kunden gegen Gutscheine. Zalando hat es dabei vor allem auf ungetragene Kleidung abgesehen, die unbenutzt in den Schränken der Verbraucher liegt und noch mit Etikett versehen ist. >>> Fashion United 

Vorwerk: Für seinen Hochpreis-Werkzeugkoffer Twercs hat sich Vorwerk von der IBM-Tochter ecx.io eine Microsite inklusive Warenkorb und Checkout bauen lassen. Das besondere daran: Ein klassisches Shop-System als Unterbau fehlt. >>>Pressnetwork.de

Heinrich Dinkelacker: Nach der Übernahme durch Shoepassion erstrahlt der Online-Shop des Schuhherstellers in neuem Glanz. Nur an den an Shoepassion angebundenen E-Commerce soll es zukünftig die gesamte Kollektion von Dinkelacker geben. „So kann der Dinkelacker-Fan seine Schuhbegeisterung auch gleich noch mit seiner Ehefrau oder dem Junior teilen und Schuhe von Shoepassion in den Warenkorb legen“, kommentiert Keding den Zusammenschluss. >>>Fashion Network

ANWR: Die Verbundgruppe setzt für eine erfolgreiche Zukunft vor allem auf Daten. „Wir müssen alles über Produkte wissen und wir müssen alles über die Kunden wissen“, ist Günter Althaus, Vorstandsvorsitzender der ANWR Group, überzeugt. Um dieses Wissen zu sammeln, zu vernetzen und zu analysieren, baut die ANWR Group die technische Infrastruktur und ein professionelles Datenmanagement weiter aus. >>>Shoez.biz

EP: Rund eineinhalb Jahre nach dem Online-Neustart hat Electronic Partner (EP) den Webshop und die angeschlossenen Händler-Shops einem Relaunch unterzogen. Das Layout soll Kaufimpulse unterstützen und die Funktionen wurden auf den neuesten Stand gebracht. >>>Channelpartner.de

INTERNATIONAL –

Amazon: Der E-Commerce-Riese experimentiert mit dem mobilen 1-Click-Checkout: Statt auf den Bildschirm zu tippen, bekommt rund die Hälfte aller iOS- und Android-Nutzer nun eine Option eingezeigt, bei der man über den Bildschirm wischen muss. Das macht versehentliche Bestellungen durch eine unbedachte Bildschirmberührung seltener. >>>TechCrunch.com

Starbucks: In seiner ersten Filiale in Asien experimentiert die Kaffeekette mit Augmented Reality. „Es ist so ähnlich als ob Alice im Wunderland Willy Wonka trifft“, erklärt Emily Chang, Markting-Chefin von Starbucks in China. >>>RIS

Zara: Inditex, der weltgrößte Modehändler, plant für seine Filialen den Rollout von Abholboxen für online bestellte Ware. Der vertikale Textilit hat bereits in einem Laden in A Coruña eine Anlage für bis zu 700 E-Commerce-Pakete getestet. Zudem wurde in den sechs Städten In sechs Städten Madrid, London, Paris, Istanbul, Taipeh und Shanghai jetzt auch Same Day Delivery eingeführt. >>>Lebensmittel Zeitung (für Abonnenten)

H&M: Der Modehändler will nach überraschenden Einbußen Läden schließen und das Online-Geschäft ausbauen. Zudem will H&M die Produktpalette überarbeiten und die Kooperation mit der chinesischen Onlinehandelsplattform Alibaba ausbauen. >>>Saarbruecker-Zeitung.de

Media Markt: Die Elektronikfachmarktkette will ihr dünnes Filialnetz in der Schweiz um bis zu 3.000 Abholstationen erweitern. Die Initiative soll den Onlinehandel des Elektronikkonzerns beflügeln. >>>t3n.de

Alibaba: Der chinesische E-Commerce-Riese hat in China einen katzenförmigen Verkaufsturm für Autos gebaut. Kunden können sich für eine dreitägige Testfahrt anmelden und die Autos auch kaufen. >>>CNet.com

Target: Der US-Händler hat das Same-Day-Delivery-Startup Shipt für 550 Millionen Dollar in bar übernommen. Ab 2018 will das Unternehmen Same-Day-Delivery aus fast der Hälfte seiner Filialen anbieten. >>>Axios.com

eBay: Der Online-Marktplatz will seinen Verkäufern bessere Analyse-Tools zur Verfügung stellen. Dazu legt sich die Plattform jetzt das kanadische Unternehmen Terapeak zu, das sich auf Datenanalyse spezialisiert hat. >>>Internetworld.de

7-Eleven: In zehn Filialen in Dallas testet der Convenience Store eine neue App, mit der Verbraucher Produkte mobil zur Abholung oder Lieferung nach Hause bestellen können. „7-ElevenNow“ soll im kommenden Jahr auf andere Märkte erweitert werden. Die Auslieferung übernimmt der hauseigene Lieferdienst. >>>The Dallas Morning News

Walmart: Die US-Kette will auch auf dem Markt für Rezeptboxen mitspielen. In ihrem Online-Shop bieten jetzt auch Takeout Kit und Home Chef vorportionierte Lebensmittel an. VOffenbar will Walmart so erst einmal Erfahrungen und Zahlen sammeln, um zu testen, ob sich ein größerer Einstieg in den Markt, der auf zwei Milliarden Dollar geschätzt wird, lohnt. >>>Etailment.de

– BACKGROUND –

Conversational Commerce: Alexa und Siri werden die Welt des Digital Commerce erobern. Wie ändert sich die Reise des Kunden durch den Einsatz der Stimme als Benutzeroberfläche? Diese Frage stellt sich Alexander Käppler und widmet sich in seinem Artikel besonders dem Übergang von der Stimmeingabe zum Online-Shop. >>>Horizont.net

Webdesign-Trends: Das Web ist ständig in Bewegung und so auch die Trends im Web-Design. „t3n“ hat zusammengefasst, welche Trends bestehen bleiben und welche 2018 neu dazukommen werden. >>>t3n.de

Augmented Reality: Forscher an der University of Arizona haben den Prototypen für ein Display gebaut, bei dem virtuelle Objekte reale verdecken können und umgekehrt. Das macht die Fusion von realer und virtueller Welt realistischer. Noch ist es allerdings nur für ein Auge geeignet und relativ sperrig. >>>Heise.de

Kundenbewertungen: Kundenbewertungen sind der Schlüssel zum Erfolg. Doch während die meisten Marketer bemüht sind, schnell auf negative Kritik einzugehen, werden positive Rezensionen oft nicht beachtet. Zu Unrecht! >>>t3n.de

Geschäftsreisetrends 2018: Geschäftsreiseanbieter setzen verstärkt auf Digitalisierung, um den Reisenden das Leben leichter zu machen. „Sensoren an Flughäfen, mobiler Check-in im Hotel, Orientierung mittels künstlicher Intelligenz an Verkehrsknotenpunkten – die Zukunft steht vor der Tür. Insbesondere in Bezug auf Geschäftsreisen wird alles hochindividualisiert“, prognostiziert Miriam Moscovici, Director Emerging Technologies bei BCD Travel. >>>Pressemitteilung

– MARKTZAHLEN –

Kundenservice: Schätzen Sie mal, wie viel Zeit Kunden in der Weihnachtszeit durch schlechten Service verschwenden? Die Marktforscher von Yougov wollten es im Auftrag von IFS genauer wissen und haben insgesamt über 4.400 Personen befragt. Das Ergebnis: Drei Stunden und sechs Minuten. >>>ibusiness.de

Umkleidekabinen: Am Ort der definitiven Kaufenscheidung, der Umkleidekabine, vermasseln viele Modehändler die Konversionsrate, zeigt eine studie von Ansorf. 80,2 Prozent der Kunden nervt die ungepflegte Umkleide, 72,7 Prozent monieren schlechte Beleuchtung, 66,4 Prozent vermissen einen fehlenden Spiegel für die Rückansicht, 63,5 Prozent hätten gerne mehr Sitzgelegenheiten und 59,8 Prozent kritisieren die schlechte Klimatisierung. >>>Pressemitteilung

B2B-Commerce: Wenn es um die wichtigsten Anforderungen an moderne E-Commerce-Lösungen im B2B-Umfeld geht, steht für Unternehmen die Optimierung der Customer Experience an erster Stelle. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage. >>>Marconomy.de