(Credit: Matratzen Concord)

Der Multichannel-Matratzen-Discounter Matratzen Concord konstatiert schon kurz nach dem Relaunch des Online-Shops deutliche Verbesserungen. Vor allem das neue Preisvorschlags-Feature erweist sich als Erfolgs-Tool.

Kaufinteressenten können seit einigen Wochen im Webshop von Matratzen Concord unter dem für eine Matratze angegebenen Preis einen eigenen Preisvorschlag für das betreffende Produkt eingeben und so in einen direkten Verhandlungsdialog mit echten Verkäufern aus dem Team von Matratzen Concord eintreten. Dazu geben sie ihren Preis und ihre Kontaktinformationen an und werden dann von einem Matratzen-Concord-Mitarbeiter zurückgerufen.

Damit schlägt der Matratzen-Discounter gleich zwei Fliegen mit einer Klappe, freut sich Digitalchef Marcus Diekmann: „Zum einen haben wir in der mehrwöchigen Testphase mit diesem Feature eine Konversionsrate von sechs Prozent erzielt, was ein sehr starker Wert ist und unsere Erwartungen sogar übertroffen hat. Und darüber hinaus treten wir mit diesem Tool im E-Commerce erstmalig online in direkte Verkaufsverhandlungen mit dem Kunden sind, die für die Möbelbranche typisch und üblich sind, aber bislang dem Verkaufsgespräch im stationären Handel vorbehalten waren.“

Kunden schlagen keine Mondpreise vor

Die Befürchtung von Skeptikern, dass Kaufinteressenten illusorische Mondpreise vorschlagen würden, bewahrheiteten sich nicht. „Die Preisvorschläge bewegen sich in dem Rahmen, der aus entsprechenden Verhandlungen im stationären Matratzenverkauf vertraut ist“, sagt Diekmann. Darüber hinaus würde über das Tool ein direkter Kontakt zum Online-Kunden geschaffen, der dem Sales-Team weitreichende Möglichkeiten eröffnet. „In der direkten Kommunikation haben wir verstärkt die Möglichkeit, Kaufinteressenten direkt zu beraten, also zum Beispiel auf andere Produkte aufmerksam zu machen, die ihren Vorstellungen entsprechen könnten. Kunden, denen online vielleicht noch die haptischen Eindrücke zu einem Produkt zum Kauf fehlen, können wir den Besuch in einer nahe liegenden Filiale empfehlen. Von diesem ROPO-Effekt profitiert auch unser stationäres Geschäft in erheblichem Umfang“, so Diekmann.