FC Bayern München testet Augmented Reality
(Credit: FCB)

Diese Woche in der Presseschau: Neues vom FC Bayern München und dem BVB, Orchard Mile, Under Armour, Marriott, Amazon, Coca-Cola, der Druckerei Wenzel, Flixbus, Blue Tomato, Walmart u.v.m.

– CUSTOMER EXPERIENCE –

FC Bayern München: Der Club hat seine offizielle mobile App um ein Augmented-Reality-Feature erweitert. Fans können die Kamera ihres mobilen Geräts auf jede flache Oberfläche richten, damit Kapitän Manuel Neuer oder Arjen Robben erscheinen lassen und anschließend ein Selfie mit den Bayern-Stars schießen. Die gezeigten Trikots lassen sich auch gleich mobil bestellen. >>>Kontakter.de

Graf-Dichtungen: Der Spezialist für Dichtungen hat sich ein Feature ausgedacht, um Kunden die Suche nach der richtigen Dichtung zu erleichtern. Statt sich durch Dutzende von Produktlistings zu klicken, deren Abbildungen für den Laien ohnehin immer gleich aussehen, lässt der Händler Kunden jetzt ein Stück ihrer alten Dichtung abschneiden, fotografieren und dann als Bild in den Shop oder auf WhatsApp hochladen und sucht dann die passende Dichtung für ihn aus. >>>eigene Recherche

Orchard Mile: Der drei Jahre alte Online-Shop für Luxusmode setzt auf Personalisierung. Kunden können ihre Lieblingsmarken anklicken und sehen dann eine personalisierte Website mit ihren bevorzugten Produkten. Anders als Net-a-Porter oder 24Sevres, die sich gezielt nur bestimmte Produkte eines Designers einkaufen, bietet Orchard Mile die komplette Kollektion. Damit gleicht das Online-Einkaufserlebnis dem Bummel in einer stationären Einkaufsstraße, die nur die eigenen Lieblingsboutiquen beherbergt. >>>Fast Company

Under Armour: Die Sportmarke ist der erste Anbieter, der auf Curated Shopping setzt. In der neuen „ArmourBox“ stellt ein Team von Stylisten jeweils vier bis sechs Produkte zusammen, die dem individuellen Geschmack der Kunden entsprechen könnten. Diese müssen zuvor ein paar einfache Fragen beantworten. >>>WWD.com

Marriott: Die Hotelkette hat einen neuen Service für Gruppenbuchungen auf Basis von Slack entwickelt. Wer für eine Gruppe von Menschen eine Unterkunft buchen möchte, kann die Slack-Extension von Marriott aufrufen, Stadt und Datum eingeben und erhält eine Reihe von Vorschlägen. Jeder im Chat kann über Daumen-Hoch-Emojis seine Vorlieben definieren. Haben alle Reisenden abgestimmt, kann die Unterkunft gebucht werden. >>>Fast Company

BVB: Der preisgekrönte Online-Shop des BVB hat seine Personalisierungsmöglichkeiten erweitert. Neben dem Trikot-Konfigurator können nun auch Handyhüllen und Tassen mit personalisierten Inhalten versehen werden. >>>Marketing-Boerse.de

Amazon: Brands haben ab sofort die Möglichkeit, ihre Produktdetailseiten auf Amazon um Wide-Screen-Videos und interaktive Multimedia-Displays zu erweitern. Das allerdings hat seinen Preis: 500.000 US-Dollar pro Jahr verlangt der E-Commerce-Riese für diese Premium-Darstellung. >>>AdAge.com

Coca-Cola: Marken müssen die Potenziale von Digital Tech nutzen, um neue Wege zu schaffen, wie Kunden Produkte kaufen. Das forderte Coca-Colas weltweiter Customer Director Simon Miles auf dem „IDG Online und Digital Summit“ in London. Die Geschwindigkeit von Innovationen im Online-Handel mache es notwendiger denn je, vorausschauend zu handeln, sagte er. „All die Dinge, über die wir nachdenken, hat jemand anderes schon längst. Wir müssen die Augen offen halten und schauen, was in der Welt passiert.“ >>>Kontakter.de

Druckerei Wenzel: Seit eineinhalb Jahren nutzt die mittelständische Druckerei für ihre Kundenkommunikation den Messenger-Dienst WhatsApp. Die Bilanz fällt positiv aus: einfach zu handhaben und effizient. >>>Internetworld.de

Flixbus: Der Reiseanbieter hat einen Alexa-Skill gebaut. Nutzer können über den Sprachassistenten jetzt Verbindungen und Reisezeiten des Fernbus-Anbieters abfragen. Eine Buchung ist aber noch nicht möglich. >>>Futurezone.at

Blue Tomato: Der Lifestyle-Anbieter hat bei seinen Produktempfehlungen nachgebessert. Bei der Suche nach einer Lösung, die speziell Empfehlungen als Kernkompetenz aufweist, entschied sich der Händler schließlich für Rich Relevance. Der Anbieter lässt unterschiedliche Machine-Learning-Algorithmen gegeneinander antreten – offenbar mit Erfolg. >>>IT-Zoom

Walmart: Der US-Einzelhandelsriese führt „Mobile Express Returns“ in stationären Filialen ein. Wer online ein Produkt bestellt und es dann stationär retournieren möchte, kann sich in seine Walmart-App einloggen, einen QR-Code für die Transaktion generieren und mit diesem dann in der Filiale den Prozess in kürzester Zeit abschließen. >>>TechCrunch

BACKGROUND –

Warenkorb-Killer: Zwischen einem vollen Warenkorb und dem tatsächlichen Verkaufsabschluss können Welten liegen. t3n.de erklärt die häufigsten Gründe für Warenkorbabbrüche. >>>t3n.de

Conversational Commerce: Die Liste von Händlern und Marken, die auf Spracherkennung und Sprachsuche setzen, um den Kunden über diesen Kanal Produkte anzubieten, wird immer länger.  Doch können Unternehmen damit tatsächlich Geld verdienen? Eher nicht, glaubt Stephan Lamprecht von Mobilbranche.de. >>>Mobilbranche.de

Content-Marketing: Welcher Content ist in den Phasen der Customer Journey jeweils der richtige? Die Agentur Zielbar hat aufgedröselt, welche Bedürfnisse und Ansprüche Konsumenten an die Inhalte in verschiedenen Phasen der Customer Journey haben und welche Content-Angebote sie jeweils bevorzugen. >>>Zielbar.de

Online-Lebensmittel: Lebensmittel online zu bestellen kann sehr praktisch sein. Oder zu einer großen Enttäuschung werden. Ein Selbstversuch mit Rewe-Online zeigt, wie sehr Vernetzung und Usability ein Desaster sein können. >>>Etailment.de

Mobile First: Ob nun „Mobile First“ oder „Mobile Only“ gilt – darüber mögen sich die Gelehrten streiten. Fest steht, das Smartphone dominiert. Und Händler, die das nicht beachten, haben schlechte Karten. Oft genug sind es nur Kleinigkeiten, die über den Erfolg im Mobile Commerce entscheiden können. >>>Etailment.de

– MARKTFORSCHUNG –

App-Nutzung: Bei den Bricks-and-Clicks-Apps liegt im ersten Halbjahr 2017 in Deutschland nach aktiven Nutzern pro Monat H&M vor Lidl, Rossmann, Aldi Süd und Media-Markt. Bei den Digital-First-Apps besteht die Riege der Top 5 aus Amazon, Wish, Zalando, AliExpress und Asos. In Deutschland verbringt jeder Verbraucher im Schnitt pro Monat eine Stunde und 15 Minuten in verschiedenen Shopping Apps. Die Zahlen nennt ein Report der Mobile-Analysten von AppAnnie. >>>Etailment.de

E-Commerce-Nutzung: Das Marktforschungsunternehmen Pitney Bowes hat 1.200 Einzelhändler aus acht Ländern sowie 12.000 Konsumenten befragt und daraus Strategien für einen international erfolgreichen Online-Handel abgeleitet. Eines der Ergebnisse: Deutsche Verbraucher informieren sich zu 75 Prozent über Marktplätze wie Amazon, nicht mal die Hälfte sucht direkt in den Shops der Händler. Beim Einkauf sieht die Sache nicht anders aus. Vor allem der One-Click-Bezahlvorgang ist für 39 Prozent der Verbraucher entscheidend dafür, bei Amazon einen Kauf zu tätigen.  >>>Onlinehändler-News