(Credit: Asos / Zeekit)

Der britische Modeversender Asos kooperiert mit dem israelischen Startup Zeekit. Das Unternehmen hat eine Technologie entwickelt, mit der ein einmal fotografiertes Kleidungsstück virtuell an Models unterschiedlicher Staturen dargestellt werden kann. Branchengerüchten zufolge bezahlt Asos Zeekit dafür jährlich umgerechnet 500.000 Euro.

Laut Zeekit-Gründer Yael Vizel muss die Mode künftig nicht einmal mehr zu Asos geschickt werden, um die Model-Bilder zu produzieren. Alles, was der Hersteller tun muss, ist, ein Produktfoto zu mailen. Die Models werden vorab fotografiert und Zeekit projiziert die Mode dann auf die unterschiedlichen Körper der Models.

Asos verkauft über 80.000 Produkte an Kunden in aller Welt. Zu den größten und teuersten Herausforderungen im Fast-Fashion-Marketing zählt es, so viele Klamotten wie möglich an Models abzubilden, um die Umsätze anzukurbeln. Durch die Kooperation will Asos an Schnelligkeit gewinnen und Kosten sparen.

Zeekit gibt es seit 2013. Bislang flossen 12,5 Millionen Dollar Risikokapital in das israelische Startup.