(Credit: General Motors)

Als Zalando im März 2013 auf dem „Genfer Autosalon“ mit dem „Concept Car“ seine Vision vom mobilen Einkauf vom Fahrersitz eines Autos heraus präsentierte, klang das alles noch wie Zukunftsmusik. Jetzt stellt der Autobauer General Motors eine konkrete Lösung vor.

Der Autobauer General Motors will neuere Fahrzeuge mit einer In-Car-E-Commerce-Lösung ausstatten und künftig mitverdienen, wenn die Fahrer darüber Essen bestellen, eine Tankstelle suchen oder ein Hotelzimmer reservieren. Die Software, die von IBM entwickelt wurde, wird ab sofort automatisch auf 1,9 Millionen Modelle aus dem Jahr 2017 implementiert, schreibt Autoblog.com

Für jeden Einkauf, den ein Fahrer tätigt, indem er auf ein Icon auf dem Cockpit-Bildschirm tippt, erhält General Motors von den Anbietern auf dem Marktplatz eine Provision. Auch für die Platzierung an sich müssen die Anbieter Geld bezahlen. Zu den ersten Partnern zählen die Ölkonzerne Shell und Exxon Mobil. Bei TGI Fridays können Kunden über ihr Cockpit einen Tisch reservieren. In Zukunft soll es weitere Apps zum Parken und zur Vorbestellung in Restaurants wie Starbucks, Dunkin’ Donuts und Applebee’s geben. Auch Ersatzteile will GM über seinen In-Car-Marktplatz verkaufen. Die nächsten Anbieter sollen im ersten Quartal 2018 präsentiert werden.

Mit der Lösung will General Motors die Ablenkung der Nutzer durch das Smartphone reduzieren. Der E-Commerce-Riese Amazon geht einen anderen Weg. Er setzt zusammen mit Partnern aus der Automobilindustrie wie zum Beispiel Ford auf Voice Commerce via Alexa.